Die erste Fabrik in Russland für die Herstellung von Werkstücken aus Zirkonoxid

Zircon ceramics

Über uns

Unter der Berücksichtigung der wachsenden Nachfrage nach neuesten innovativen Technologien versuchen stomatologische Kliniken, ihren Kunden Leistungen für Implantation und  Zahnersatz mit Anwendung von Zirkonoxid als eines der modernsten Materials mit den einzigartigen Eigenschaften  immer aktiver anzubieten.

Hier taucht aber eine Reihe von Problemen auf. Eines davon sind die Kosten für Rohteile aus Zirkonoxid, die auf dem heutigen Markt von unterschiedlichen Großhändlern angeboten werden sowie praktisch vollständig  fehlende eigene Produktion in Russland im Bereich Rohteile  für zahnärztliche Restaurationen aus Zirkonoxid. Zum zweiten Problem auf dem Markt der Zahnersatzleistungen zählt der sogenannte graue Import. Nach Angaben des analytischen Zentrums Vademecum wird über die Hälfte aller von russischen Ärzten angewendeten Materialien dieser Art illegal angewendet - ohne registrierte Zertifikate des Gesundheitsministeriums oder dessen Aufsichtsamtes. Darüber hinaus bringt ein aktives Auftreten von chinesischen Produzenten auf dem russischen Markt, die ihre Produktion anbieten, welche nach ihrer Rohstoffqualität und Sicherheit des Endproduktes oft den Qualitätsanforderungen weit nicht entspricht, die Idee der Anwendung von Zirkonoxid für zahnärztliche Restaurationen deutlich in  Verruf. ​

Wir haben deshalb bei der Organisierung unserer Produktion vor uns als Hauptaufgabe Folgendes gestellt - die Errichtung eines Fertigungskompleses in Russland mit qualitativen Eigenschaften, die den europäischen Anforderungen entsprechen und welcher zugleich die Nachfrage des russischen Marktes nach dem modernen bioverträglichen zahnärztlichen Material von europäischem und Weltniveau vollständig decken kann.
 

Somit könnten mit dem Start der Produktion von Rohteilen aus Zirkonoxid im Komplettzyklus die Aufgaben zur Importsubstitution im medizinischen Bereich gelöst werden. Gleichzeitig bedeutet das die Reduzierung der Importabhängigkeit der russischen zahnärztlichen Einrichtungen im Bereich der importierenden Verbrauchsmaterialien, wo Wechselkurse auf dem Geldmarkt  und außenpolitische Entwicklungen eine Große Rolle spielen. Produktionsstart von eigenen Rohteilen und die Herstellung der Endprodukte davon ermöglichen die Reduzierung des Endpreis für Leistungen der zahnärztlichen Restaurationen bei der gleichzeitigen Anwendung von modernsten Technologien, machen diesen Service für breiten Kreis der Bevölkerung zugängig.

Generaldirektor von  ZIRCON CERAMICS GmbH

Igor Schubert

 

​Als Ausgangsrohstoff für die Herstellung unserer

Produktion dient dasvon Yttrium gefestigte Pulver aus

Zirconoxid, produziert von einem der größten Hersteller

in der Welt - dem Konzern TOSOH (Japan)Die von diesem

Konzern produzierte nanodisperse Pulver höchster Qualität

werden von praktisch allen Produzenten ähnlicher Produkte in der

Welt angewendet.   

Das von unserem Unternehmen hergestellte Produkt stellt eine Scheibe

in der runden Form mit einem Durchmesser von 98,5 und 95,00 mm 

unterschiedlicher Dicken dar. Herstellungsverfahren beinhaltet das axiale und

isostatische Pressen von Pulvermasse aus Zirkonoxid Typ TOSOH mit dem

anschließenden Presintern auf der modernsten bayerischen Anlage. Werkstücke,

die von ausländischen Firmen in dem genannten Pressverfahren hergestellt werden, haben ein Prädikat "Premium" und kosten 25% mehr, für unsere Produkte ist es eine Norm. Für  einen vollständigen Produktionszyklus wurden Anlagen in Deutschland (85%) und in der Schweiz (15%) gekauft, die nach unserem Auftrag produziert wurden und kein Analog in Europa haben. Hier wurden alle neuesten technischen Lösungen realisiert, Erfahrungen solcher modernster europäischer Betriebe wie Dental Direkt, Zirkonzahn, Iso Ceram, DeguDent, Metoxit AG berücksichtigt.

Die Produktion kriegt eine registrierte Warenmarke «ZICERAM»: Zircon ceramics GmbH hat ihre Warenmarke entsprechend der Gesetzgebung der Russischen Föderation erfolgreich registriert.

Der Zulassungsschein für Medizinprodukt № РЗН 2018/6961.

 

Das Produktionsverfahren und anwendendes Qualitätssicherungssystem wurden entsprechend zertifiziert: die Produkte wurden im Zentrum des Föderalen Amtes für technische Regulierung und Metrologie erfolgreich getestet und haben Zertifikat für die Serienproduktion bekommen. Vom Eurasischen Zentrum für Zertifikation wurden entsprechende Zertifikate für integriertes Managementsystem in Bezug auf die Produktion und den Weiterverkauf von Produktion und Anwendung von Qualitätszeichen des Föderalen Qualitätssystems ausgehändigt.

Herstellung

Produktionslinie​:

Als Ausgangsrohstoff für die Herstellung von Werkstücken dient das nanodisperse von Yttrium gefestigte Pulver aus Zirconoxid der Firma TOSOH  (Japan).   

 

In der ersten Etappe wird das Pulver in der Standartverpackung in den Bereich Pulvervorbereitung gebracht, wo es mit der analytischen Waage in die Sonderpackung zur nachträglichen Füllung der Dosierbehälter der Axialpresse gefüllt wird. In dem gleichen Bereich wird die Vermischung unterschiedlicher Pulverarten vorgenommen, um 16  standardisierte  Schattierungen der Werkstücke zu bekommen. Die Pulververmischung wird auf der programmgesteuerten Anlage  mit der Technologie vorgenommen, die auf der Grundlage der Richtlinien der Firma TOSOH entwickelt wurde. ​

 

Im weiteren wird die Pulvermischung in der speziellen Axialpresse gepresst. Dabei wird das für die jeweilige Art von Pulvermischung ausgearbeitete Programm verwendet. Gefertigte Werkstücke werden im halbautomatischen Verfahren von einem in-linie Manipulator zum Arbeitsplatz der vorbereitenden Kontrolle befördert. ​

 

In der Ertappe der vorbereitenden Kontrolle werden die Werkstücke gewogen und nach Risse und mechanische Defekte visuell kontrolliert. Gültige Werkstücke werden mit der speziellen Folie vakuumverpackt, auf die Sonderpaletten gebracht und mit Karren in den Bereich Isostatisches Pressen gebracht. ​

 

Nach dem Pressverfahren mit der isostatischen Presse werden Rohteile in den programmgesteuerten Keramiköfen vorgesintert. Gesinterte Werkstücke werden auf der Dreh- und Fräsmaschine  mit Zahlensteuerung mechanisch  bearbeitet. ​

 

Weiter kommen die Werkstücke in den Bereich  Endkontrolle, wo mit der speziellen optischen Anlage umfassende Kontrolle der Ausgangsangaben vorgenommen wird, wobei diese Angaben für jede Ladung fixiert werden. Hier werden Typ, Sorte und Satz des Ausgangsstoffes erfasst, Zusammensetzung und Art der Mischungsvorbereitung, Temperaturangaben beim Vorsintern sowie andere Daten, die in der Kontrollakte fixiert werden. Diese Unterlage wird elektronisch und in der Papierform verfasst und 15 Jahre lang aufbewahrt - so lange wie die Nutzungsdauer des Endproduktes (zahnärztliche Restauration) ist. ​

 

Die in der Endkontrolle   erfolgreich getesteten Werksstücke werden von einem spezielle Printer entsprechend markiert - mit der Solventtinte wird Firmenlogo des Herstellers, physische Ausmaße und Typ des Werkstücks, Nummer der Lieferung des Ausgangsmaterials und  Herstellungsdatum sowie eine Sonderangabe - Volumen massiger Schrumpfungskoeffizient des Materials, der beim nachfolgenden Fräsen nach der CAD/CAM Technologie berücksichtigt werden soll, angebracht. Dieser Schrumpfungskoeffizient wird nach der Bearbeitung der erfassten Abmessungen eines Musterteiles mit besonderer Konfiguration errechnet. Der Musterteil wird seinerseits aus einem Werkstück jeder Ladung ausgeschnitten und entsprechend bearbeitet - angefangen mit dem Tempervorgang bis hin zum Sintern des Pulvers aus Zirkonoxid im Laborofen nach dem vorgegeben Programm. Zum Abschluss wird Werkstück vermessen.

Markierte Werkstücke werden einzeln und in Ladungen verpackt, kommen in den Bereich Lagern und Aufbewahren. Im weiteren werden sie in der Auftragsabteilung entsprechend bearbeitet und für den Verbraucher weiter verladen.

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